1. Oktober: Mahnwache gegen Tierversuche zum Welttierschutztag

tierversuche_01-10-2016Am 1. Oktober 2016 veranstaltete die Tierrechts-Initiative Freiburg e.V. gemeinsam mit dem bundesweiten Verein Ärzte gegen Tierversuche am Bertoldsbrunnen eine mehrstündige Mahnwache gegen den Bau eines weiteren Tierversuchslabors an der Freiburger Uniklinik. Trotz des regnerischen Wetters hielten viele Passanten inne und wollten mit ihrer Unterschrift ein Zeichen setzen gegen die fehlgeleitete Wissenschaft, die ungebremst auf Tierversuche setzt. Viele Menschen hatten aufgrund der Aktionen der Vereine bereits von den Plänen der Uniklinik gehört, für 57 Millionen aus Steuergeldern ein neues Tierversuchslabor zu bauen, und kamen gezielt an den Stand, um weitere Informationen zu erhalten. Die AktivistInnen machten auch auf besonders leidvolle Tierversuche aufmerksam, die nach dem Willen der Europäischen Kommission verboten sein sollen, in Deutschland aber uneingeschränkt stattfinden, so auch in Freiburg. Hierzu zählt beispielsweise der forcierte Schwimmtest, bei dem eine Ratte oder Maus in einem Wassergefäß, aus dem sie nicht entkommen kann, bis zur Erschöpfung schwimmen muss. Wenn das Tier aufgibt, gilt das als depressives Verhalten. Solche Versuche gibt es am Physiologischen Institut I der Uni Freiburg.

Kampagne mit Petition „Schwimmen bis zur Verzweiflung – Schluss mit Depressionsforschung an Tieren“ http://www.schwimmen-bis-zur-verzweiflung.de/

Pressemitteilung „Tierversuche sind fehlgeleitete Wissenschaft – Mahnwache in Freiburg“

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