29. Oktober 2016: Über das blutige Geschäft der Textilindustrie

leder_29-10-2016Nicht nur hinter Pelz steht unsägliche Tierquälerei – für Leder, Daunen, Seide oder Wolle leiden Tiere gleichermaßen. Beispielsweise zeigen Filmaufnahmen aus China, wie Angora-Kaninchen mehrmals während ihres Lebens in engen Drahtkäfigen das Fell herausgerissen wird. Das gleiche Schicksal widerfährt Enten und Gänsen beim Lebendrupf ihrer Federn für Daunenprodukte. Nicht selten werden sie vorher in der grausamen Stopfleber-Produktion (Foie Gras) eingesetzt. Für Seidenfasern werden Schmetterlingsraupen mit kochendem Wasser verbrüht. Kühe und Kälber sind – selbst in Deutschland – oft noch bei Bewusstsein, wenn ihnen bei der Schlachtung die Haut abgezogen wird. Fakten, die den KonsumentInnen beim Kauf von Kleidung, Schuhen und Accessoires oft nicht bewusst sind, wie den vielen nachdenklichen Reaktionen auf unsere Aktion am Samstag beim Bertoldsbrunnen zu entnehmen war.  Danke an alle, die einen Beitrag zur Aufklärung geleistet haben, auch den AktivistInnen vom PETA ZWEI Streetteam, die uns im Anschluss an ihre eigene Kundgebung gegen Leder vor der Modekette Gabor unterstützten.