1. März 2017: Vortrag Ethik in der Mensch-Tier-Beziehung

Plädoyer für eine Ethik der Mitgeschöpflichkeit
Vortrag von Gerhard Siefert am Mittwoch, 1. März, um 19:30 Uhr im Kunzenhof (Werkstatt beim Stall), Littenweilerstr. 25 a, 79117 Freiburg

Was für ein Verhältnis haben wir Menschen eigentlich zu unseren Mitgeschöpfen? Können wir unsere Katzen und Hunde liebevoll verhätscheln und gleichzeitig in ein Schweinesteak aus Massentierhaltung hineinbeißen? Erlauben wir Gorillas im Zoo, quälen Affen im Labor? In seinem Vortrag geht Gerhard Siefert, veganer Leiter der Arbeitsgruppe „Mensch-Tier-Umwelt“ beim NABU Lahr, auf die Geschichte der Mensch-Tier-Beziehung ein und nimmt dabei Bezug auf die tier-ethische Debatte in Philosophie und Theologie. Wie können wir Menschen die Würde unserer Mitgeschöpfe achten, ethisch gerecht, mitfühlend und respektvoll mit ihnen umgehen? Anschließend Gelegenheit zur Diskussion.

http://www.kunzenhof.de/2017/01/19/tierethik-in-der-mensch-tierbeziehung-mittwoch-1-maerz-1930-uhr/

10. Dezember 2016: Seitan-Rouladen statt Gänsebraten

Weihnachten auch zu einem Fest der Tierliebe machen – das war unsere Botschaft am Samstag auf dem Augustinerplatz, die wir mit dem VEBU-Flyer „Rette die Gans“ nach außen trugen. Allein in Deutschland werden zwischen Sankt Martin und Weihnachten zehn Millionen Gänse gegessen, ein Großteil von ihnen stammt aus Stopfleberbetrieben in Polen und Ungarn. Mit dem Infoflyer gaben wir zwei Rezepte für tierleidfreien Genuss an die Hand: Rotweinrouladen mit Brezelknödeln und Vanillekipferl. Danke an Maike, die letztere original nachgebacken und zum Verkosten mitgebracht hat. Super lecker! In diesem Sinne wünscht die Tierrechts-Initiative (unabhängig von Weihnachten) allen Lebewesen eine friedvolle Zukunft.

25. November 2016: Lichteraktion „Schenk Leben”

lichter_25-11-2016Zwei Wörter genügten, um unsere friedvolle (Weihnachts)Botschaft an diesem Freitagabend vor dem ersten Advent auf die Straße zu tragen: „Schenk Leben“. Wobei sich die Bedeutung spätestens mit den Publikationen über Pelz, Leder und Veganismus erschloss. Eine starke Aktion, die zahlreiche Menschen anzog und hoffentlich viele zum Nachdenken angeregt hat.

29. Oktober 2016: Über das blutige Geschäft der Textilindustrie

leder_29-10-2016Nicht nur hinter Pelz steht unsägliche Tierquälerei – für Leder, Daunen, Seide oder Wolle leiden Tiere gleichermaßen. Beispielsweise zeigen Filmaufnahmen aus China, wie Angora-Kaninchen mehrmals während ihres Lebens in engen Drahtkäfigen das Fell herausgerissen wird. Das gleiche Schicksal widerfährt Enten und Gänsen beim Lebendrupf ihrer Federn für Daunenprodukte. Nicht selten werden sie vorher in der grausamen Stopfleber-Produktion (Foie Gras) eingesetzt. Für Seidenfasern werden Schmetterlingsraupen mit kochendem Wasser verbrüht. Kühe und Kälber sind – selbst in Deutschland – oft noch bei Bewusstsein, wenn ihnen bei der Schlachtung die Haut abgezogen wird. Fakten, die den KonsumentInnen beim Kauf von Kleidung, Schuhen und Accessoires oft nicht bewusst sind, wie den vielen nachdenklichen Reaktionen auf unsere Aktion am Samstag beim Bertoldsbrunnen zu entnehmen war.  Danke an alle, die einen Beitrag zur Aufklärung geleistet haben, auch den AktivistInnen vom PETA ZWEI Streetteam, die uns im Anschluss an ihre eigene Kundgebung gegen Leder vor der Modekette Gabor unterstützten.

1. Oktober: Mahnwache gegen Tierversuche zum Welttierschutztag

tierversuche_01-10-2016Am 1. Oktober 2016 veranstaltete die Tierrechts-Initiative Freiburg e.V. gemeinsam mit dem bundesweiten Verein Ärzte gegen Tierversuche am Bertoldsbrunnen eine mehrstündige Mahnwache gegen den Bau eines weiteren Tierversuchslabors an der Freiburger Uniklinik. Trotz des regnerischen Wetters hielten viele Passanten inne und wollten mit ihrer Unterschrift ein Zeichen setzen gegen die fehlgeleitete Wissenschaft, die ungebremst auf Tierversuche setzt. Viele Menschen hatten aufgrund der Aktionen der Vereine bereits von den Plänen der Uniklinik gehört, für 57 Millionen aus Steuergeldern ein neues Tierversuchslabor zu bauen, und kamen gezielt an den Stand, um weitere Informationen zu erhalten. Die AktivistInnen machten auch auf besonders leidvolle Tierversuche aufmerksam, die nach dem Willen der Europäischen Kommission verboten sein sollen, in Deutschland aber uneingeschränkt stattfinden, so auch in Freiburg. Hierzu zählt beispielsweise der forcierte Schwimmtest, bei dem eine Ratte oder Maus in einem Wassergefäß, aus dem sie nicht entkommen kann, bis zur Erschöpfung schwimmen muss. Wenn das Tier aufgibt, gilt das als depressives Verhalten. Solche Versuche gibt es am Physiologischen Institut I der Uni Freiburg.

Kampagne mit Petition „Schwimmen bis zur Verzweiflung – Schluss mit Depressionsforschung an Tieren“ http://www.schwimmen-bis-zur-verzweiflung.de/

Pressemitteilung „Tierversuche sind fehlgeleitete Wissenschaft – Mahnwache in Freiburg“

Download (PDF, 43KB)

13. September: 10.923 Unterschriften gegen Tierversuchslabor übergeben

petition_13-09-2016Innerhalb weniger Wochen wurden auf der Internet-Plattform „openPetition.de“ 10.923 Unterschriften, davon 3.000 aus dem Raum Freiburg, gegen den Neubau eines weiteren Tierversuchslabors der Uniklinik Freiburg gesammelt. Am Dienstag folgte nun die Übergabe durch die Initiatorin der Petition, Ellen Gemeinhardt, und Silke Strittmatter, Pressesprecherin der Organisation „Ärzte gegen Tierversuche“ und der Tierrechts-Initiative. Symbolisch überreichten sie Lutz Hein, Direktor des Instituts für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie, einen Käfig mit Plastik-Mäusen und appellierten an die Verantwortlichen, in eine moderne und ethische tierversuchsfreie Forschung zu investieren. Sie wird bundesweit derzeit jährlich mit lediglich vier Milionen Euro unterstützt, während sich allein die Baukosten für das geplante Institut „Imitate” an der Breisacher Straße auf 57 Millionen Euro belaufen. Geplant war die Unterschriften-Übergabe an Prof. Kerstin Krieglstein, Dekanin der Medizinischen Fakultät, die sich kurzfristig wegen Krankheit entschuldigen ließ. Freiburgs Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon, an den der Petitionsaufruf gerichtet war, sowie das Regierungspräsidium Freiburg, zuständig für die Genehmigung von Tierversuchen, hatten die Entgegennahme der Unterschriften abgelehnt.

Hier ein ausführliches Interview von Silke Strittmatter in der „Zeitung am Samstag“ vom 10. September.zas_interview_09-09_klein

10. September 2016: Gemeinsam gegen Pelz aktiv

pelz_10-09-2016„Heute trägt doch niemand Pelz!“ War dieser naive Kommentar einer Passantin bei Temperaturen um die 30 Grad und strahlendem Sonnenschein schlicht dem Wetter geschuldet, wird sich das Bild spätestens in den Herbst- und Wintermonaten wieder stark verändern. Seit Billig-Importe hauptsächlich aus dem asiatischen Raum den Markt überschwemmen, greifen immer mehr Menschen zum „Modeartikel“ Pelz, oft in der Annahme, dass es sich dabei um Kunstpelz handelt. Wie es tatsächlich hinter den Kulissen der Pelzindustrie aussieht und wie Millionen Tiere eigens dafür gezüchtet, qualvoll gehalten und getötet werden, war Anliegen einer Aktion am 10. September vor dem Kaufhaus Breuninger in der Kaiser-Joseph-Straße. Unter Federführung von ANIMALS UNITED – Aktionsgruppe Ortenau beteiligten sich insgesamt über 30 Aktivistinnen und Aktivisten aus verschiedenen Organisationen, viele aus den Reihen der TIF. Auch mehrere vierbeinige Freunde unterstützten die kreative und eindrucksvolle Performance. Ein herzliches DANKE an die OrganisatorInnen!

3. September 2016: Starker Auftritt gegen Tierversuche

tierversuche_09-2016Für einiges Aufsehen sorgte ein stummer Protest gegen Tierversuche am Samstag mittag in der Freiburger Innenstadt. Zeitweilig über 20 AktivistInnen aus unterschiedlichen Organisationen reckten Schilder in die Höhe, auf denen Botschaften wie „Nein zu sinnloser Gewalt an Unschuldigen“ oder „Tatort Labor – Tierversuche stoppen“ zu lesen waren. Schauplätze der spontanen Aktion waren der Hauptbahnhof, der Augustinerplatz und die Fußgängerzone. Hintergrund ist der geplante Neubau des Forschungslabors „Imitate“ der Uniklinik Freiburg, an dem jährlich an über 10.000 genmanipulierten Mäusen experimentiert werden soll – von Seiten des Instituts verharmlosend als „hochmodernes Mauskrankenhaus“ dargestellt.

20. August: Das Engagement für Tierrechte zeigt Früchte

Vegan_20.08.2016Viele gute Gespräche, fruchtbare Diskussionen, nachdenkliche Reaktionen auf unser Anschauungs- und Informationsmaterial und gefühlt mehr VeganerInnen auf Freiburgs Straßen als je zuvor – der 20. August war einer dieser Tage, der uns darin bestärkte, dass die Aufklärungsarbeit über die Zustände und Lebensbedingungen in der „Nutztier“-Haltung nicht ohne Wirkung bleibt und in vielen Köpfen ein Umdenken stattfindet. Den harten Fakten über die Fleisch-, Milch- und Eierproduktion stellten wir Ernährungsalternativen wie „Tierleidfrei grillen“ gegenüber und verteilten an potentielle Vegan-EinsteigerInnen Freiexemplare des Magazins „Vegan für mich“, die uns vom Freiburger Verlag Family Media zur Verfügung gestellt wurden. Danke an das tolle Team, das sich weder von gelegentlichen Provokationen noch Regenschauern aus der Ruhe bringen ließ!

9. Juli 2016: Ich bin vegan – und das ist auch gut so!

CSD_09.07.2016… mit diesem Postkartenmotiv waren wir zum dritten Mal in Folge beim CSD auf dem Stühlinger Kirchplatz präsent, um nicht nur gegen die Diskriminierung und Ausbeutung von Menschen, sondern aller Lebewesen Flagge zu zeigen. Ganz im Sinne der politisch motivierten VeranstalterInnen, die im Vorfeld deutlich machten: „Der Christopher Street Day (CSD) ist für uns Ausdruck von Emanzipation. (…)  Wir sehen unseren Kampf gegen die Unterdrückung von LSBTTIAQ-Menschen (Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Transgender, Transsexuell, Intersexuell, Asexuell, Queer) im Kontext mit anderen sozialen Bewegungen. Auch aus diesem Grund wird es einen Infostand der Tierrechts-Initiative geben und die Versorgung der CSD-Teilnehmer*innen vor Ort wird ausschließlich vegan gestaltet.“
Das breite Partypublikum zeigte zwar insgesamt wenig Interesse an politischen Informationen, doch konnten wir – allen voran Ellen als Initiatorin der Online-Petition – immerhin rund 300 Unterschriften gegen das geplante Tierversuchslabor IMITATE am Freiburger Uniklinikum sammeln.

25. Juni: Die Lösung heißt vegan leben

Vegan_25.06.2016Der Ausweg aus der tierquälerischen Massenhaltung führt nur über eine konsequente vegane Lebensweise. Das war die zentrale Botschaft unserer Aktion am 25. Juni am Bertoldsbrunnen, die mit aussagekräftigen und weithin sichtbaren Bildmotiven unterstrichen wurde. Allein in Deutschland leiden und sterben pro Jahr mindestens 620 Millionen Tiere, um als kurzer Gaumengenuss für den Menschen herzuhalten. Gleichzeitig sammelten wir im Rahmen der „openPetition Deutschland“ Unterschriften gegen den geplanten Neubau eines weiteren Tierversuchslabors der Uni Freiburg.

21. Mai: Besser Mandel- statt Kuhmilch

Milch_21.05.2016Zu einem Zeitpunkt, an dem der Rohmilchpreis mit unter 20 Cent pro Liter auf einen neuen Tiefstand gesunken ist, klärte die TIF gemeinsam mit der Tierschutzallianz am Bertoldsbrunnen darüber auf, dass unter dem ruinösen Wettbewerb in der Milchindustrie vor allem die Kühe und Kälber zu leiden haben. Alle Interessierten konnten sich an unserem Stand von den vielen leckeren pflanzlichen Milch-Alternativen überzeugen: Es gab Mandel-, Haselnuss- und Kokosmilch sowie Schokolade auf Reismilch-Basis zu kosten.

19. März: Massentötung von Küken für Eierproduktion

Eier_18-03.2016Rund 50 Millionen männliche Küken werden in Deutschland pro Jahr direkt nach dem Schlüpfen bei lebendigem Leib zerschreddert, zerquetscht oder vergast. Sie sind in der Legehennenproduktion nicht lukrativ, denn sie legen keine Eier und setzen auch nicht genug Fleisch für die Fleischproduktion an. Erst am 17. März hatte die Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD gegen ein gesetzliches Verbot dieser Praxis gestimmt. Ein Grund mehr für die TIF, zwei Tage später mit einer Aktion am Bertoldsbrunnen auf die Folgen der Eierproduktion sowie auf die unnatürlichen Lebens- und Haltungsbedingungen der Hühner hinzuweisen. Dabei gibt es längst zahlreiche Alternativen, um die Eigenschaften und den Geschmack von Eiern nachzuahmen.

20. Februar: Mitdenken. Mitfühlen. Vegan leben.

Vegan_20.02.2016Hunger und Armut in Entwicklungsländern sind nicht Folge eines Nahrungsmangels, sondern bestehen auf Grund der ungerechten Verteilung von Nahrung: Während täglich tausende Kinder an Unterernährung sterben, werden gut 40 % der Weltgetreideernte und über 80 % des angebauten Sojas an „Nutz“tiere verfüttert. Das ist einer der Aspekte, mit dem die TIF am Samstag zwischen 13 und 17 Uhr an der Ecke Bertoldstraße/Niemensstraße für die rein pflanzliche Ernährung warb. Die „Tischdekoration“ tat ein Übriges, um den direkten Zusammenhang zwischen Ernährungsstil und Welthungerproblematik zu verdeutlichen.

23. Januar: Echt untragbar!

Pelz_23.01.2016Ob Pelz, Leder, Wolle, Daunen oder Seide – immer steckt unermessliches Leid gegenüber Tieren dahinter, gepaart mit der Ausbeutung von Mensch und Umwelt, da die meisten Produkte mittlerweile aus Schwellen- und Billiglohnländern stammen, wo selten gesetzliche Regeln greifen. Während unserer vierstündigen Aktion am Bertoldsbrunnen, bei der wir rund 1.000 Flyer verteilten, ernteten wir überwiegend positive Reaktionen. Eine ältere Passantin entledigte sich noch vor Ort ihres Pelzkragens …

5. Dezember: Light the sky – „Tierleid beenden”

Animals_05.12_2015Millionen lebender Tiere werden jährlich aus der EU nach Nordafrika, Asien oder in den Mittleren Osten exportiert – zur Schlachtung, zur Mast oder zur Zucht. Meist unter katastrophalen Transportbedingungen, die bis zu sieben Tage dauern. Seit 1995 setzt sich die Organisation Animals’ Angels für Verbesserungen ein; seit 2005 werden unter dem Motto „Light the sky“ im In- und Ausland symbolhaft Kerzen für das Tierelend im Dunkeln angezündet. So auch an diesem Samstag am Bertoldsbrunnen in Freiburg, wo Aktive von Animals’ Angels und der TIF den Schriftzug „Tierleid beenden“ formten und Infomaterial über Tiere als „Exportware“ und gegen den Fleischkonsum verteilten. www.animals-angels.de

6. November: Lichteraktion gegen blutige Modetrends

Pelzaktion_06.11_2015„Ja, der ist echt“ – brüstet sich ein 16-Jähriger mit Blick auf seinen Jackenkragen und wirft den Infoflyer unbesehen in die Mülltonne. Ein junges Mädel kichert ihrer Freundin demonstrativ zu: „Ich trage gerne Pelz“. Traurige Momentaufnahmen an diesem Freitagabend am Freiburger Bertoldsbrunnen, wo weithin sichtbar der Schriftzug „Mode ohne Leid“ aus roten Grablichterkerzen flackert. Die meisten Menschen hingegen macht unsere Aktion nachdenklich und betroffen, wenn sie erfahren, dass für modische Trends Tiere ohne jeglichen Bewegungsspielraum in Käfige eingepfercht werden, sie anschließend erschlagen, erstickt, vergast oder bei lebendigem Leib gehäutet werden. Nicht weniger grausam als in der Pelzidustrie geht es bei der Produktion von Leder, Wolle, Seide oder Daunen zu. Auch dazu verteilten wir Hintergrundmaterial. Danke an die vielen Aktiven, die mitgeholfen haben!

25. September: Fakten über Milch und Alternativen

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Wir bleiben dran am Thema Milch und räumen mit dem Mythos des gesunden Lebensmittels auf. Umweltgifte, Pestizide, Antibiotika- und andere Medikamentenreste, Schwermetalle, Eiter und Blut – alles ließ sich bereits in Kuhmilch nachweisen. Am Freitag, 25. September, verteilten wir von 16.30 bis 19.30 Uhr am Bertoldsbrunnen u.a. Hintergrundmaterial der Organisation ARIWA (www.ariwa.org) und verwiesen auf leckere Milch- und Käsealternativen. Kostproben inklusive.

11. September: GrunzMobil auf dem Augustinerplatz

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„Probier’s vegan“ ist die Botschaft, die die Albert-Schweitzer-Stiftung (www.albert-schweitzer-stiftung.de) bei ihrer „GrunzMobil-Tour 2015“ quer durch ganz Deutschland transportiert. Am 11. September machte das Fahrzeug mit seiner riesigen Schweineskulptur auf dem Dach Halt auf dem Augustinerplatz in Freiburg. Auf einer Videoleinwand wurden die alltäglichen Lebensbedingungen der Tiere in der „Nahrungsmittelproduktion“ dokumentiert und gleichzeitig aufgezeigt, wie es jede/r selbst in die Hand nehmen kann, durch eine rein pflanzliche Ernährung aus der leidvollen Tierhaltung auszusteigen. Mehrere TIF-Aktivistinnen und Aktivisten halfen mit, die Selbst-Wenn-Broschüren zu verteilen und Menschen dafür zu gewinnen, sich für die kostenfreie Vegan Taste Week anzumelden.

29. August: Milchprotest der anderen Art

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Just einen Tag, nachdem sich Landwirte aus der Region und dem Elsass mit ihren Traktoren zu einer Kundgebung in der Freiburger Eisenbahnstraße versammelten, um gegen die rasant fallenden Milchpreise zu protestieren, ging auch die TIF wieder auf die Straße. Um aufzuzeigen, dass die wirklichen Opfer des ruinösen Wettbewerbs die Milchkühe sind. Die auf Hochleistung gezüchteten Tiere geben heute bis zu sechs Mal mehr Milch, als ein Kalb benötigen würde, und sind in der Regel bereits nach fünf Jahren „verbraucht“, obwohl ihre ursprüngliche Lebenserwartung bei 20 Jahren liegt. Mehr unter www.sagneinzumilch.de

25. Juli: Illusion und Wirklichkeit in der Milchkuhhaltung

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Das Bild von glücklichen Kühen auf saftigen Wiesen ist pure Illusion – wie es aktuell um die Realität in deutschen Kuhställen bestellt ist, deckten jetzt auch „Report Mainz“-Journalisten auf. Die Ergebnisse ihrer bundesweiten Recherche waren am 20. Juli in der ARD-Reportage „Verheizt für billige Milch – Das Leiden der deutschen Turbokühe“ zu sehen. Der Beitrag ist bis zum 19.07.2016 abrufbar unter http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videosextern/verheizt-fuer-billige-milch-das-leiden-der-deutschen-turbokuehe-102.html. Der Film bot uns TIF-AktivistInnen bei unserer Aktion am 25. Juli von 13 bis 17 Uhr am Bertoldsbrunnen weitere Argumentationshilfen, um der Bevölkerung das ganze Ausmaß von Qualzuchten und die katastrophalen Folgen für Gesundheit und Lebensbedingungen der Milchkühe aufzuzeigen.

24. Juli: Endstation Schlachthof Bahlingen

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Ganz am Rande des Industriegebiets Bahlingen/Kaiserstuhl, weit weg von den Augen und Ohren der breiten Öffentlichkeit, liegt der Schlachthof Bahlingen, wo das Leben tausender „Nutztiere“ endet. Ein trostloser Ort, an den die Regionalgruppe Freiburg der Partei Mensch Umwelt Tierschutz mit Unterstützung der TIF an diesem Freitag nachmittag zu einer Mahnwache aufgerufen hatte. Nachtrag zum Thema „Regionale Schlachtung“, mit dem sich Betriebe wie ERNST gerne brüsten: In der Nacht von Samstag auf Sonntag (26./27. September 2015) stoppten Polizei und Veterinäramt auf der A45 in Hessen einen Schweinetransporter aus dem Münsterland (Nordrhein-Westfalen), der mit zehnprozentiger Überladung zum Schlachthof Bahlingen unterwegs war. Beide Fahrer hatten die Lenk- und Ruhezeiten überschritten. Quelle: www.ffh.de/link/8af4bc

18./19. Juli: Veganer Christopher Street Day (CSD)

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Sich gegen jegliche Form von Diskriminierung und Ausbeutung einsetzen – das war auch 2015 die Richtschnur für den Freiburger CSD, bei dem Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender gleiche Rechte für alle einfordern und die queere Bewegung unter anderem mit einer bunten Parade und Partys feiern. „Weil wir Herrschaft grundsätzlich ablehnen, bekämpfen wir auch die Unterdrückung bzw. Ausbeutung von Tieren. Einen veganen CSD sehen wir hierfür als Mindestbeitrag und als politisches Statement.“ Diese Ankündigung eines rein veganen Caterings hatte im Vorfeld zu einem wahren Shitstorm im Internet geführt, wo von Bevormundung und Ausgrenzung (der Fleischessenden) die Rede war, derweil die vielfältigen politischen Randveranstaltungen kaum Beachtung fanden. Die TIF war an beiden Tagen durchgängig mit einem Infostand auf dem Stühlinger Kirchplatz vertreten, stieß allerdings auf wenig Resonanz. Insgesamt besuchten den CSD rund 5.000 Menschen, was das Orga-Team in seiner Haltung bestärkt: „Der Freiburger CSD ist und bleibt politisch, unkommerziell, antirassistisch, vegan …“. Mehr dazu unter csd.blogsport.de

26. Juni: Artgerecht ist nur die Freiheit …

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Am 26. Juni 2015 machte die Tierrechts-Initiative Freiburg TIF e.V. mit einem Infostand am Bertoldsbrunnen auf das Leiden und die Qualen der Tiere im Zirkus aufmerksam. Ein Sachverhalt, der dem Großteil der Bevölkerung nicht bewusst ist. Durch den Anfang Juni im Odenwald ausgebrochenen Zirkus-Elefanten „Baby“, der einen Spaziergänger tödlich verletzte, besaß das Thema aktuelle Brisanz. Ein tragisches Beispiel dafür, dass Tiere wie „Baby“, die ihr Leben in Gefangenschaft und unter oft gewaltsamem Drill fristen müssen, Verhaltensstörungen entwickeln. Artgerecht ist nur die Freiheit im angestammten Lebensraum der Tiere.

5. Mai: „Mausmobil“ gegen grausame Tierversuche

Auf seiner Deutschland-Tour 2015 machte das Mausmobil der Organisation „Ärzte gegen Tierversuche e.V.“ auch in Freiburg Station. Der Transporter mit einer großen Maus auf dem Dach und der Botschaft „Tierversuche sind schlechte Wissenschaft, da die Ergebnisse nicht auf den Menschen übertragbar sind“ parkte am Dienstag, 5. Mai, von 11 bis 19 Uhr auf dem Augustinerplatz. Im Heck des Fahrzeugs wurden Filme zum Thema Tierversuche gezeigt, daneben war ein Infostand aufgebaut. Die Tierrechts-Initiative Freiburg e.V. unterstützte die Aktion mit mehreren AktivistInnen vor Ort. www.aerzte-gegen-tierversuche.de

18. April: Lämmer, Hühner, Schweine, Kälber …

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Allen Tieren, die von Menschen ausgebeutet, gequält und getötet werden, galt unsere Aktion am Samstag, 18. April, auf dem Augustinerplatz in Freiburg. Zeitweilig brachten über acht kostümierte Aktivistinnen und Aktivisten Infomaterial über den Konsum von Fleisch, Milch, Eiern etc. unters Volk. Herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben. Was uns besonders gefreut hat: Das Interesse an der Thematik Massentierhaltung und der veganen Lebensweise als logischer Konsequenz steigt auch in Freiburg stetig, was sich in vielen guten Gesprächen und überwiegend positiven Rückmeldungen widergespiegelt hat.

21. März: Über „Ostereier“ und „Lammbraten“

Aktion_21.03.2015

Wieder einmal thematisierten wir das Elend in der Massentierhaltung und zeigten den Veganismus als alternative Lebens- und Ernährungsweise auf. Im Hinblick auf Ostern ging es vor allem um die Legehennenhaltung und die Tötung der männlichen Küken direkt nach dem Schlüpfen durch Schreddern oder Vergasen. Mehrere AktivistInnen in Tierkostümen flyerten von 13 bis 16 Uhr in der Kaiser-Joseph-Straße/Ecke Engelstraße und klärten Passanten über die Hintergründe in der tierindustriellen Produktion auf.

20. Februar: Aktion „Mode ohne Leid“

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Mit unserem Schriftzug „Mode ohne Leid“ aus rund 200 roten Grablichtern erregten wir an diesem Freitag von 17 bis 20 Uhr richtig viel Aufmerksamkeit am Bertoldsbrunnen in Freiburg. Zu den Themen Pelz und Leder wurden 1.200 Flyerbündel verteilt.

5. Dezember: Animals’ Angels – „Tiere leben lassen“

Die Organisation Animals’ Angels, die sich für bessere Bedingungen beim Transport von Schlachttieren einsetzt, rief für dieses Wochenende wieder zur bundesweiten Lichteraktion „Light the sky“ auf. Gerade zur Weihnachtszeit werden Jahr für Jahr Millionen Tiere umgebracht, um als „Festtagsbraten“ auf dem Teller zu landen. Um ihnen eine Stimme zu geben, wurden am Freitag, 5. Dezember 2014, von 17 bis 19.30 Uhr auf dem Augustinerplatz Freiburg aus mehreren hundert Kerzen der Schriftzug „Tiere leben lassen“ entzündet. Die TIF war mit vielen UnterstützerInnen vor Ort.

28. November: Anti-Pelz-Aktion neben Kaiser

Direkt neben dem alteingesessenen Freiburger Modehaus Kaiser, das trotz vieler Appelle, Postkarten-Aktionen und persönlichen Gesprächen der TIF noch immer am blutigen Pelz-Geschäft festhält, verteilten wir am Freitag, 28. November, von 17 bis 19.30 Uhr Infomaterial über die unsäglichen Haltungsbedingungen und Tötungsmethoden von Tieren im Namen der Mode.

18. Oktober: Fotoausstellung über Zoo-Tiere

Der Fotograf Frank Albrecht von der Tierrechtsorganisation „EndZOO International“ war am Samstag von 10 bis 17.30 Uhr auf dem Augustinerplatz in Freiburg mit einer Fotoausstellung über das Leiden sogenannter Wildtiere in Zoo-Gefangenschaft präsent. Der Tierrechtler hat über 200 Tiergehege in ganz Europa besucht und deren Tierhaltung dokumentiert und analysiert. Im Anschluss hielt Albrecht um 18 Uhr im „Treffpunkt Freiburg“ am Schwabentorring 2 einen Vortrag, bei dem er auf die angeblich notwendige Erhaltungszucht, den dubiosen Tierhandel der Zoos und deren Argumentation sowie auf die bisherige und aktuelle Arbeit von „EndZOO International“ einging (www.endzoo.de). Die Tierrechts-Initiative als Mitveranstalterin war während der Ausstellung mit einem Infostand vertreten.

04. Oktober: Veganismus gegen Welthunger

Welthunger_04.2014Der Konsum tierischer Produkte hängt ganz konkret mit dem Welthungerproblem zusammen. Darauf machten wir mit unserem Infostand am Samstag, 04. Oktober, von 10 bis 14 Uhr hinter dem Kaufhof aufmerksam. Während nach aktuellen Schätzungen der Welternährungsorganisation (FAO) weltweit 805 Millionen Menschen unterernährt sind, werden rund 50 Prozent der weltweiten Getreideernte und 90 Prozent der Sojabohnen als Viehfutter verwendet.

20. September: Demo gegen Affenversuche Tübingen

Nach dem Undercover-Bericht in STERN TV über die Affenversuche am Max-Planck-Institut Tübingen hat die TIF kurzfristig beschlossen, sich an der Demonstration am Samstag von 14 bis 16 Uhr in Tübingen zu beteiligen. Mehr Infos unter www.soko-tierschutz.org und http://www.stern.de/tv/sterntv/tierversuchslabor-des-max-planck-instituts-leiden-fuer-die-wissenschaft-2136630.html Die geplante Mahnwache zum Thema Veganismus/Welthunger in der Freiburger Innenstadt wurde auf den 4. Oktober verschoben.

26. April: Internationaler Tag gegen Tierversuche

Zum Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche schloss sich die TIF dem bundesweiten Aufruf der Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche an, auf das Leiden der Labortiere und die wissenschaftliche Unsinnigkeit von Tierexperimenten aufmerksam zu machen. Freiburg ist mit seinen zahlreichen universitären und privaten Laboren eine Tierversuchs-Hochburg im forscherfreundlichen Baden-Württemberg. Wie in anderen 25 Städten luden wir von 10 bis 15 Uhr in der Münsterstraße zu einem Info- und Aktionstag ein und boten vegane Häppchen an. Mehr über ÄgT unter www.aerzte-gegen-tierversuche.de

Aktionen 2013

02. November: Echt untragbar!
Nicht nur Pelz, auch Leder ist tote Tierhaut. Um ein Zeichen gegen Tierquälerei für Mode- und Luxusartikel zu setzen, hielten wir von 10 Uhr bis 16 Uhr eine Mahnwache beim Bertoldsbrunnen ab.

28. November: Gegen Massentierhaltung – go vegan!

Von 10 Uhr bis 16 Uhr klärten wir am Bertoldsbrunnen über die Zustände in der Massentierhaltung auf und warben für einen veganen Ernährungs- und Lebensstil. Auch bei dieser Mahnwache haben sich wieder zahlreiche Passanten interessiert gezeigt.

20. September: Demo gegen Hundemassaker in Rumänien

Rumänien_2013Rund 100 Tierfreunde und zahlreiche Vierbeiner zogen am Freitagabend, 20. September, durch die Freiburger Innenstadt, um auf die staatlich legalisierte Tötung von Streunertieren in Rumänien aufmerksam zu machen. Zur Demonstration mit Kundgebung auf dem Rathausplatz hatte eine private Initiative über Facebook aufgerufen.

10. August: „For a better vegan World“ in Kirchzarten

Vegan_World_2013Über 25 Gruppen, Vereine und Unternehmen aus den Bereichen Tierrechte, Umwelt, Energie und fairer Handel präsentierten sich am 10. August von 10 bis 19 Uhr unter dem Motto „For a better vegan World” im Kurhaus Kirchzarten mit Informationsständen und Vorträgen. Die Tierrechts-Initiative Freiburg verteilte trotz Mini-Besetzung leckere vegane Snacks und über 600 ProVegan-Broschüren.

27. Juli: Für die Abschaffung von Tierversuchen
Ein großer Erfolg war der gemeinschaftliche Aktionstag mehrerer Organisationen unter dem Motto „Stoppt Tierversuche – für eine moderne Forschung ohne Tierleid“. Gleich an vier Orten in der Freiburger Innenstadt konnten sich die Passanten anhand von Broschüren und in persönlichen Gesprächen über unsere Forderung nach einem Ende der tierexperimentellen Forschung informieren und entsprechende Unterschriftslisten zeichnen. Neben der TIF waren dabei: Aktion Kirche und Tiere e.V., Aktiv für Tiere Freiburg, Partei Mensch Umwelt Tierschutz Landesverband Baden-Württemberg und der Vegetarierbund Deutschland e.V. Regionalgruppe Freiburg. Schirmherr der Veranstaltung war die Vereinigung „Ärzte gegen Tierversuche e.V.“ (www.tag-zur-abschaffung-der-tierversuche.de)

01. Februar: Ernährung ohne tierische Produkte
Die Umstellung auf eine vegane Ernährung ist nicht kompliziert oder mit Verzicht verbunden: Darauf machten wir mit unserer Mahnwache an diesem Freitag von 17 bis 19 Uhr am Bertoldsbrunnen aufmerksam. Tipps und Anregungen dafür gab es mit den Broschüren der Albert-Schweitzer-Stiftung und unseren Flyern „Meatout“.

Aktionen 2012

08. Dezember: Animals’ Angels-Kerzenaktion beim Münster
Unter dem Motto „Light the Sky“ wurden an diesem Wochenende in ganz Deutschland Kerzen für „Nutz“-Tiere im Dunkel von Massentierställen und Schlachttransportern angezündet. In Freiburg legten AktivistInnen von Animals’ Angels und der Tierrechts-Initiative an der Ecke Münsterstraße/Münsterplatz aus mehreren hundert Teelichtern den Schriftzug „Stopp Tiertransporte“ und verteilten Flyer.

30. November: Aktion gegen Echt- und Kunstpelz
Von 17 bis 19 Uhr informierte die TIF am Bertoldsbrunnen über die Hintergründe und Machenschaften der Pelzindustrie. Leider gibt es auch in Freiburg nach wie vor viele Geschäfte, die Echtpelz in ihrem Sortiment führen. In persönlichen Gesprächen appellierten wir an die Verbraucher, auch auf Kunstpelz zu verzichten, der dem wiedererstarkten Modetrend Vorschub geleistet hat.

22. September: 2. Welttag gegen Tierquälerei   
WEEAC_2012Mit einem sechsstündigen Infostand am Bertoldsbrunnen Freiburg beteiligte sich Tierrechts-Initiative am 2. Internationalen Welttag gegen Tierquälerei, zu dem die Organisation WEEAC (World Event to End Animal Cruelty) weltweit aufgerufen hatte. Besonders viel Aufmerksamkeit erregte unser menschlicher Hühnerkäfig, der mit realistischen Bildern aus deutschen Mastställen gespickt war. 250 Menschen unterzeichneten die Petition „Nein zur Tierqual-Kosmetik“. Gerne angenommen wurden die Kostproben veganer Brotaufstriche – herzlichen Dank an die großzügigen Spenden der Freiburger Firmen Tartex und Taifun.

7./8. August: GrunzMobil auf dem Augustinerplatz
Das GrunzMobil der Albert-Schweitzer-Stiftung machte auf seiner Deutschlandtour durch 80 Städte am Dienstag und Mittwoch, 7./8. August, Halt auf dem Augustinerplatz in Freiburg. Mit einer überdimensionalen Schweine-Plastik, Videofilmen und Broschüren wurde über die leidvolle Massentierhaltung aufgeklärt, Alternativen aufgezeigt und Unterschriften gesammelt. Die TIF war mit vor Ort.

06. August: „VEGANtisch“ im Jos Fritz Café
Beim offenen monatlichen Treff für alle VeganerInnen und VegetarierInnen im Jos Fritz Café in der Wilhelmstraße 15 ging es diesmal schwerpunktmäßig um die Vernetzung von Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen via Facebook, um sich schneller und effizienter austauschen und sich gegenseitig besser unterstützen zu können.

26./27. Juli: Protest gegen Circus Weisheit
Am Donnerstag und Freitag, 26./27. Juli, organisierte die TIF jeweils von 16.45 bis 18.00 Uhr Mahnwachen vor dem Circus Manuel Weisheit, der u.a. mit „Europas bester Löwendressur“, Pferde- und Ponydressuren sowie springenden Lamas wirbt. Ungeachtet eines wütenden Zirkusdirektors konnten wir in unmittelbarer Nähe des Zirkuszeltes in Littenweiler zahlreiche Besucher mit Infomaterial über die Kehrseite des „Manegenzaubers“ versorgen.

22. Juli: Veganes Picknick am Seepark
Sich zwanglos treffen, auszutauschen oder sich einfach (besser) kennenlernen – das war die Idee hinter der TIF-Einladung zu einem veganen Mitbring-Picknick am Sonntag, 22. Juli, am Seepark bei der Ökostation. Nachdem der ursprüngliche Termin eine Woche vorher wegen der schlechten Wetterprognose abgesagt wurde, passte diesmal alles perfekt.

16. Juni: Zirkus – kein Spaß für Tiere
Zirkus_Krone_2012Inmitten des Gastspielaufenthalts des Zirkus Krone ab dem 12. Juni auf dem Messegelände machten wir uns am Samstag, 16. Juni, von 11 bis 15 Uhr auf dem Augustinerplatz dafür stark, dass Tiere nicht für Unterhaltungszwecke missbraucht werden. Daneben fanden mehrere Aktionen direkt neben dem Zirkuszelt statt, um die Bevölkerung über qualvolle Dressuren und artfremde Haltungs- und Transportbedingungen aufzuklären.

02. April: Veganer Stammtisch zieht um
Weil das Interesse immer größer und der Platz im Café Mocca Cabana zu eng geworden ist, ist der Vegane Stammtisch ins Jos Fritz Café in der Wilhelmstraße 15 umgezogen. Damit einher ging eine Namensänderung in „VEGANtisch“. Ab Montag, 02. April, freuen uns ab 19 Uhr auf alle alten und neuen Gäste!

25. Februar: Echtpelzprodukte bei Kaufhof
Obwohl die Handelskette Kaufhof im Jahr 2006 seinen Ausstieg aus dem Pelzgeschäft bekanntgegeben hatte, wurden im Winter 2011 in mehreren Filialen Produkte mit Kaninchenfell entdeckt. Die TIF schloss sich deshalb den bundesweiten Aktionstagen der „Offensive gegen die Pelzindustrie“ an und verteilte von 14 bis 16 Uhr am Bertoldsbrunnen – schräg gegenüber Kaufhof – aktuelle Flyer, die das gebrochene Versprechen des Konzerns und damit ein unsägliches Leid für Tiere thematisierten.