TIF Aktionen 2016

25. Juni: Die Lösung heißt vegan leben

Vegan_25.06.2016Der Ausweg aus der tierquälerischen Massenhaltung führt nur über eine konsequente vegane Lebensweise. Das war die zentrale Botschaft unserer Aktion am 25. Juni am Bertoldsbrunnen, die mit aussagekräftigen und weithin sichtbaren Bildmotiven unterstrichen wurde. Allein in Deutschland leiden und sterben pro Jahr mindestens 620 Millionen Tiere, um als kurzer Gaumengenuss für den Menschen herzuhalten. Gleichzeitig sammelten wir im Rahmen der „openPetition Deutschland“ Unterschriften gegen den geplanten Neubau eines weiteren Tierversuchslabors der Uni Freiburg.

21. Mai: Besser Mandel- statt Kuhmilch

Milch_21.05.2016Zu einem Zeitpunkt, an dem der Rohmilchpreis mit unter 20 Cent pro Liter auf einen neuen Tiefstand gesunken ist, klärte die TIF gemeinsam mit der Tierschutzallianz am Bertoldsbrunnen darüber auf, dass unter dem ruinösen Wettbewerb in der Milchindustrie vor allem die Kühe und Kälber zu leiden haben. Alle Interessierten konnten sich an unserem Stand von den vielen leckeren pflanzlichen Milch-Alternativen überzeugen: Es gab Mandel-, Haselnuss- und Kokosmilch sowie Schokolade auf Reismilch-Basis zu kosten.

19. März: Massentötung von Küken für Eierproduktion

Eier_18-03.2016Rund 50 Millionen männliche Küken werden in Deutschland pro Jahr direkt nach dem Schlüpfen bei lebendigem Leib zerschreddert, zerquetscht oder vergast. Sie sind in der Legehennenproduktion nicht lukrativ, denn sie legen keine Eier und setzen auch nicht genug Fleisch für die Fleischproduktion an. Erst am 17. März hatte die Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD gegen ein gesetzliches Verbot dieser Praxis gestimmt. Ein Grund mehr für die TIF, zwei Tage später mit einer Aktion am Bertoldsbrunnen auf die Folgen der Eierproduktion sowie auf die unnatürlichen Lebens- und Haltungsbedingungen der Hühner hinzuweisen. Dabei gibt es längst zahlreiche Alternativen, um die Eigenschaften und den Geschmack von Eiern nachzuahmen.

20. Februar: Mitdenken. Mitfühlen. Vegan leben.

Vegan_20.02.2016Hunger und Armut in Entwicklungsländern sind nicht Folge eines Nahrungsmangels, sondern bestehen auf Grund der ungerechten Verteilung von Nahrung: Während täglich tausende Kinder an Unterernährung sterben, werden gut 40 % der Weltgetreideernte und über 80 % des angebauten Sojas an „Nutz“tiere verfüttert. Das ist einer der Aspekte, mit dem die TIF am Samstag zwischen 13 und 17 Uhr an der Ecke Bertoldstraße/Niemensstraße für die rein pflanzliche Ernährung warb. Die „Tischdekoration“ tat ein Übriges, um den direkten Zusammenhang zwischen Ernährungsstil und Welthungerproblematik zu verdeutlichen.

23. Januar: Echt untragbar!

Pelz_23.01.2016Ob Pelz, Leder, Wolle, Daunen oder Seide – immer steckt unermessliches Leid gegenüber Tieren dahinter, gepaart mit der Ausbeutung von Mensch und Umwelt, da die meisten Produkte mittlerweile aus Schwellen- und Billiglohnländern stammen, wo selten gesetzliche Regeln greifen. Während unserer vierstündigen Aktion am Bertoldsbrunnen, bei der wir rund 1.000 Flyer verteilten, ernteten wir überwiegend positive Reaktionen. Eine ältere Passantin entledigte sich noch vor Ort ihres Pelzkragens …