5. Dezember: Light the sky – „Tierleid beenden”

Animals_05.12_2015Millionen lebender Tiere werden jährlich aus der EU nach Nordafrika, Asien oder in den Mittleren Osten exportiert – zur Schlachtung, zur Mast oder zur Zucht. Meist unter katastrophalen Transportbedingungen, die bis zu sieben Tage dauern. Seit 1995 setzt sich die Organisation Animals’ Angels für Verbesserungen ein; seit 2005 werden unter dem Motto „Light the sky“ im In- und Ausland symbolhaft Kerzen für das Tierelend im Dunkeln angezündet. So auch an diesem Samstag am Bertoldsbrunnen in Freiburg, wo Aktive von Animals’ Angels und der TIF den Schriftzug „Tierleid beenden“ formten und Infomaterial über Tiere als „Exportware“ und gegen den Fleischkonsum verteilten. www.animals-angels.de

6. November: Lichteraktion gegen blutige Modetrends

Pelzaktion_06.11_2015„Ja, der ist echt“ – brüstet sich ein 16-Jähriger mit Blick auf seinen Jackenkragen und wirft den Infoflyer unbesehen in die Mülltonne. Ein junges Mädel kichert ihrer Freundin demonstrativ zu: „Ich trage gerne Pelz“. Traurige Momentaufnahmen an diesem Freitagabend am Freiburger Bertoldsbrunnen, wo weithin sichtbar der Schriftzug „Mode ohne Leid“ aus roten Grablichterkerzen flackert. Die meisten Menschen hingegen macht unsere Aktion nachdenklich und betroffen, wenn sie erfahren, dass für modische Trends Tiere ohne jeglichen Bewegungsspielraum in Käfige eingepfercht werden, sie anschließend erschlagen, erstickt, vergast oder bei lebendigem Leib gehäutet werden. Nicht weniger grausam als in der Pelzidustrie geht es bei der Produktion von Leder, Wolle, Seide oder Daunen zu. Auch dazu verteilten wir Hintergrundmaterial. Danke an die vielen Aktiven, die mitgeholfen haben!

25. September: Fakten über Milch und Alternativen

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Wir bleiben dran am Thema Milch und räumen mit dem Mythos des gesunden Lebensmittels auf. Umweltgifte, Pestizide, Antibiotika- und andere Medikamentenreste, Schwermetalle, Eiter und Blut – alles ließ sich bereits in Kuhmilch nachweisen. Am Freitag, 25. September, verteilten wir von 16.30 bis 19.30 Uhr am Bertoldsbrunnen u.a. Hintergrundmaterial der Organisation ARIWA (www.ariwa.org) und verwiesen auf leckere Milch- und Käsealternativen. Kostproben inklusive.

11. September: GrunzMobil auf dem Augustinerplatz

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„Probier’s vegan“ ist die Botschaft, die die Albert-Schweitzer-Stiftung (www.albert-schweitzer-stiftung.de) bei ihrer „GrunzMobil-Tour 2015“ quer durch ganz Deutschland transportiert. Am 11. September machte das Fahrzeug mit seiner riesigen Schweineskulptur auf dem Dach Halt auf dem Augustinerplatz in Freiburg. Auf einer Videoleinwand wurden die alltäglichen Lebensbedingungen der Tiere in der „Nahrungsmittelproduktion“ dokumentiert und gleichzeitig aufgezeigt, wie es jede/r selbst in die Hand nehmen kann, durch eine rein pflanzliche Ernährung aus der leidvollen Tierhaltung auszusteigen. Mehrere TIF-Aktivistinnen und Aktivisten halfen mit, die Selbst-Wenn-Broschüren zu verteilen und Menschen dafür zu gewinnen, sich für die kostenfreie Vegan Taste Week anzumelden.

29. August: Milchprotest der anderen Art

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Just einen Tag, nachdem sich Landwirte aus der Region und dem Elsass mit ihren Traktoren zu einer Kundgebung in der Freiburger Eisenbahnstraße versammelten, um gegen die rasant fallenden Milchpreise zu protestieren, ging auch die TIF wieder auf die Straße. Um aufzuzeigen, dass die wirklichen Opfer des ruinösen Wettbewerbs die Milchkühe sind. Die auf Hochleistung gezüchteten Tiere geben heute bis zu sechs Mal mehr Milch, als ein Kalb benötigen würde, und sind in der Regel bereits nach fünf Jahren „verbraucht“, obwohl ihre ursprüngliche Lebenserwartung bei 20 Jahren liegt. Mehr unter www.sagneinzumilch.de

25. Juli: Illusion und Wirklichkeit in der Milchkuhhaltung

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Das Bild von glücklichen Kühen auf saftigen Wiesen ist pure Illusion – wie es aktuell um die Realität in deutschen Kuhställen bestellt ist, deckten jetzt auch „Report Mainz“-Journalisten auf. Die Ergebnisse ihrer bundesweiten Recherche waren am 20. Juli in der ARD-Reportage „Verheizt für billige Milch – Das Leiden der deutschen Turbokühe“ zu sehen. Der Beitrag ist bis zum 19.07.2016 abrufbar unter http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videosextern/verheizt-fuer-billige-milch-das-leiden-der-deutschen-turbokuehe-102.html. Der Film bot uns TIF-AktivistInnen bei unserer Aktion am 25. Juli von 13 bis 17 Uhr am Bertoldsbrunnen weitere Argumentationshilfen, um der Bevölkerung das ganze Ausmaß von Qualzuchten und die katastrophalen Folgen für Gesundheit und Lebensbedingungen der Milchkühe aufzuzeigen.

24. Juli: Endstation Schlachthof Bahlingen

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Ganz am Rande des Industriegebiets Bahlingen/Kaiserstuhl, weit weg von den Augen und Ohren der breiten Öffentlichkeit, liegt der Schlachthof Bahlingen, wo das Leben tausender „Nutztiere“ endet. Ein trostloser Ort, an den die Regionalgruppe Freiburg der Partei Mensch Umwelt Tierschutz mit Unterstützung der TIF an diesem Freitag nachmittag zu einer Mahnwache aufgerufen hatte. Nachtrag zum Thema „Regionale Schlachtung“, mit dem sich Betriebe wie ERNST gerne brüsten: In der Nacht von Samstag auf Sonntag (26./27. September 2015) stoppten Polizei und Veterinäramt auf der A45 in Hessen einen Schweinetransporter aus dem Münsterland (Nordrhein-Westfalen), der mit zehnprozentiger Überladung zum Schlachthof Bahlingen unterwegs war. Beide Fahrer hatten die Lenk- und Ruhezeiten überschritten. Quelle: www.ffh.de/link/8af4bc

18./19. Juli: Veganer Christopher Street Day (CSD)

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Sich gegen jegliche Form von Diskriminierung und Ausbeutung einsetzen – das war auch 2015 die Richtschnur für den Freiburger CSD, bei dem Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender gleiche Rechte für alle einfordern und die queere Bewegung unter anderem mit einer bunten Parade und Partys feiern. „Weil wir Herrschaft grundsätzlich ablehnen, bekämpfen wir auch die Unterdrückung bzw. Ausbeutung von Tieren. Einen veganen CSD sehen wir hierfür als Mindestbeitrag und als politisches Statement.“ Diese Ankündigung eines rein veganen Caterings hatte im Vorfeld zu einem wahren Shitstorm im Internet geführt, wo von Bevormundung und Ausgrenzung (der Fleischessenden) die Rede war, derweil die vielfältigen politischen Randveranstaltungen kaum Beachtung fanden. Die TIF war an beiden Tagen durchgängig mit einem Infostand auf dem Stühlinger Kirchplatz vertreten, stieß allerdings auf wenig Resonanz. Insgesamt besuchten den CSD rund 5.000 Menschen, was das Orga-Team in seiner Haltung bestärkt: „Der Freiburger CSD ist und bleibt politisch, unkommerziell, antirassistisch, vegan …“. Mehr dazu unter csd.blogsport.de

26. Juni: Artgerecht ist nur die Freiheit …

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Am 26. Juni 2015 machte die Tierrechts-Initiative Freiburg TIF e.V. mit einem Infostand am Bertoldsbrunnen auf das Leiden und die Qualen der Tiere im Zirkus aufmerksam. Ein Sachverhalt, der dem Großteil der Bevölkerung nicht bewusst ist. Durch den Anfang Juni im Odenwald ausgebrochenen Zirkus-Elefanten „Baby“, der einen Spaziergänger tödlich verletzte, besaß das Thema aktuelle Brisanz. Ein tragisches Beispiel dafür, dass Tiere wie „Baby“, die ihr Leben in Gefangenschaft und unter oft gewaltsamem Drill fristen müssen, Verhaltensstörungen entwickeln. Artgerecht ist nur die Freiheit im angestammten Lebensraum der Tiere.

5. Mai: „Mausmobil“ gegen grausame Tierversuche

Auf seiner Deutschland-Tour 2015 machte das Mausmobil der Organisation „Ärzte gegen Tierversuche e.V.“ auch in Freiburg Station. Der Transporter mit einer großen Maus auf dem Dach und der Botschaft „Tierversuche sind schlechte Wissenschaft, da die Ergebnisse nicht auf den Menschen übertragbar sind“ parkte am Dienstag, 5. Mai, von 11 bis 19 Uhr auf dem Augustinerplatz. Im Heck des Fahrzeugs wurden Filme zum Thema Tierversuche gezeigt, daneben war ein Infostand aufgebaut. Die Tierrechts-Initiative Freiburg e.V. unterstützte die Aktion mit mehreren AktivistInnen vor Ort. www.aerzte-gegen-tierversuche.de

18. April: Lämmer, Hühner, Schweine, Kälber …

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Allen Tieren, die von Menschen ausgebeutet, gequält und getötet werden, galt unsere Aktion am Samstag, 18. April, auf dem Augustinerplatz in Freiburg. Zeitweilig brachten über acht kostümierte Aktivistinnen und Aktivisten Infomaterial über den Konsum von Fleisch, Milch, Eiern etc. unters Volk. Herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben. Was uns besonders gefreut hat: Das Interesse an der Thematik Massentierhaltung und der veganen Lebensweise als logischer Konsequenz steigt auch in Freiburg stetig, was sich in vielen guten Gesprächen und überwiegend positiven Rückmeldungen widergespiegelt hat.

21. März: Über „Ostereier“ und „Lammbraten“

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Wieder einmal thematisierten wir das Elend in der Massentierhaltung und zeigten den Veganismus als alternative Lebens- und Ernährungsweise auf. Im Hinblick auf Ostern ging es vor allem um die Legehennenhaltung und die Tötung der männlichen Küken direkt nach dem Schlüpfen durch Schreddern oder Vergasen. Mehrere AktivistInnen in Tierkostümen flyerten von 13 bis 16 Uhr in der Kaiser-Joseph-Straße/Ecke Engelstraße und klärten Passanten über die Hintergründe in der tierindustriellen Produktion auf.

20. Februar: Aktion „Mode ohne Leid“

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Mit unserem Schriftzug „Mode ohne Leid“ aus rund 200 roten Grablichtern erregten wir an diesem Freitag von 17 bis 20 Uhr richtig viel Aufmerksamkeit am Bertoldsbrunnen in Freiburg. Zu den Themen Pelz und Leder wurden 1.200 Flyerbündel verteilt.